| Es geschah am hellichten Tag, am 11. September im Jahre 2001. Der Anschlag aus der Luft auf die Twin Towers in New York war ein Akt der Zerstörung von infernaler Dimension. Dieser Tag wird als historisches Datum in die Geschichtsschreibung eingehen. | |
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| Monate später, nach Ablauf eines qualvollen und sinnsuchenden Prozesses der Imagination stand ein Gestaltungskonzept, das die Unverhältnismässigkeit von zerstörter Materie und zerstörtem Leben aus der Vogelperspektive zeigt. In einer Fläche von intensivem Rot ist der Grundriss von Ground Zero markiert. Dieser, zum Bildformat proportional kleine, graue und konstruierte Bereich, schliesst gedanklich den Wiederaufbau ein. Er liegt inmitten eines dynamischen Umfeldes von blut- und glutroter Farbe, die sich über seine Begrenzung hin ausbreitet ... |
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| ... Hoffnung findet sich meines Erachtens im Vertrauen auf die schöpferische Kraft der Naturgesetze und in dem Glauben, dass Kant mit seinem Kernsatz, "Der Mensch kann nur als moralisches Wesen ein Endzweck der Schöpfung sein", Recht gehabt hat. | |
| Gisela Schlicht aus dem Corbusierhaus Berlin, im Juli 2002 | |
| Ground Zero |
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| 2002 100 x 150 cm Acrylic / canvas |
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ground zero n (1946)
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| aus: Merriam-Webster´s Collegiate Dictionary, Tenth Edition, 2001 Springfield, Massachusetts, USA |
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| Die Arbeit Ground Zero wird von Irena Nalepa, Galerie Schoen + Nalepa, Berlin vertreten schoen@berlinboxx.de Telefon: 030 / 85 96 25 25 |
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